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Zu Hause – Tag 289

„Hose an, packen, Fahrzeuge starten und los!“ sagte der Sohn direkt nachdem ich ihn geweckt hatte. Er konnte es gar nicht erwarten, in den Kindergarten zu kommen. Das freute auch die Mutter, die heute mit ihm hin ging. Ich hütete die Tochter, die zwar früh schläfrig wurde, aber statt zu schlafen einfach schlechte Laune bekam. Ich las viel vor. Sehr viel. 

Später wollte sie ihren Laufwagen durch den Flur schieben. Ich stellte das Gefährt in Startposition und kurz darauf gab es Geschrei, weil sie am nächsten Schrank hängen geblieben war. Lenken kann sie noch nicht. Es lief also die nächsten zehn Minuten so: Laufwagen starten, irgendwo hängen bleiben, warten bis Papa den Laufwagen befreit hat, starten, irgendwo hängen bleiben, schreien…

Zumindest verging so die Zeit und Mittags kehrten Sohn und Tochter aus dem Kindergarten heim.

Mittags gab es die guten Maultaschen von der Uroma. Alle waren glücklich. Die Kinder tobten durch einen Tunnel, den wir aus einem großen gerade gelieferten Paket gebaut hatten.

Nach anderen Spielen, an die ich mich nicht mehr erinnere ging die Mutter mit den Kindern ein bisschen raus und einkaufen. Ich hatte ein bisschen Bürozeit und Gesangsunterricht. Es dauerte etwas, bis wir einen Videokonferenzdienst fanden, der funktionierte. Dann ging es. Schön, mal wieder ein bisschen was zu machen, was an Bühne erinnert.

Im Anschluss bespaßte ich nochmal die Kinder, während die Mutter einen Kindersitz fürs Auto besorgte. Im Baby-und-Kinder-Bedarfsgeschäft, das witzigerweise ganz normal offen hat, weil es dafür eine Sonderregelung gibt. Der Sohn wollte dann schon vor dem Abendessen ins Bett, was wir sogar versuchten, bis sich herausstellte, dass es nur ein Spielchen war oder Verwirrung. Er war auf jeden Fall Abends sehr durcheinander und wir Eltern waren uns einig, dass noch mehr Kindergarten ihm auf jeden Fall gut tun wird.

Die Tochter trug Abends noch ihre neuen Gummistiefel und lief darin original wie John Wayne. Der Sohn setzte sich noch eine Schwimmbrille auf. „Damit kann ich im Dunkeln besser sehen!“ und ging auch damit schlafen. Anders ging es nicht, aber es ging.

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