Der Sohn raste auf dem Schlitten in die Tiefe. Wir hatten noch gesagt: „Auf keinen Fall nach rechts lenken, sonst landest du in der Hecke.“ Er lenkte nach rechts, erkannte seinen Irrtum, raste weiter und lenkte weiter nach rechts um die Ecke herum, um noch zehn Meter durch den Schnee zu rasen. Von oben sah es spektakulär aus. Nachts im Bett sagte er „Da bin ich ganz schön gesaust!“ und machte die Geräusche des Schlittens nach. Auf der Heimfahrt sagte er: „Schlitten fahren gefällt mir so gern!“ Es war also kein traumatisches Erlebnis.

Zunächst sah es gar nicht danach aus. Schon auf dem Hinweg zum Schlittenhang um die Ecke bei den Großeltern sagte er, auf dem Laufrad sitzend: „Heute habe ich keine Kraft mitgenommen.“ Aber mit dem Schlitten und den beiden Cousins zusammen ging es dann super.

Sogar die Tochter durfte auf den Schlitten, nachdem sie lange vehement protestiert hatte. Die Tochter kommuniziert immer mehr, nur versteht man leider immer noch nichts. Und sie schreit gerne aus Spaß beim Abendessen.

Wir waren alle müde von unserem Ausflug, auch wenn die Kinder nach der Heimfahrt noch ein bisschen Spielzeit brauchten, bevor sie ins Bett gingen, aber es war immer noch eine humane Zeit.

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