Zu Hause – Tag 244

Der Sohn war voller Tatendrang nach dem Frühstück. Er war nicht davon abzubringen, den neuen Wäscheständer alleine ins Wohnzimmer zu Rollen. Das Teil ist auf jeden Fall der neue Star in der Familie. Sogar die Tochter musste unbedingt mitmachen beim Wäsche aufhängen.

Zum Mittagessen sagte der Sohn noch seine Meinung zum Thema Gerechtigkeit, als wir meinten: „Du könntest dein Ei ja mit deiner Schwester teilen…“ Seine Antwort: „Ich will alleine teilen!“ Das könnte ja glatt ein Spruch auf einem T-Shirt sein.

Wir machten unseren Ausflug zu den Großeltern aufs Land, der je eigentlich schon letzte Woche stattfinden sollte Ganz gesund waren wir zwar immer noch nicht, aber doch um einiges weniger verschleimt.

Bei den Großeltern erwartete die Tochter eine Leihgabe ihres Onkels: Ein Lauflernwagen. Erst war sie noch etwas skeptisch, aber nach fünf Minuten Eingewöhnung flitzte sie schon mit dem Ding durch die Gegend. Nur lenken geht leider noch nicht, weswegen sie sich immer beschwert, wenn sie an der nächsten Wand stecken bleibt.

Weiter ging es mit dem Opa zu den Pferden. Der Sohn setzte sich tatsächlich mal wieder auf eines der Ponys und thronte stolz über der Prärie. Die Tochter sah die Pferde gebannt an, als wären es verzauberte Wesen aus einem fernen Traum.

Zum Schluss besuchten wir die Uroma, die ebenfalls Geschenke für die Tochter hatte, die der Sohn auch super fand und nahmen anschließend unser üppiges Abendessen ein. Wir bemerkten später, wie ungewohnt es inzwischen ist, mal mit etwas mehr Menschen an einem Tisch zu sitzen.

Es gäbe noch viel zu erzählen, aber der Sohn war nach den zwei Autofahrten so ausgeruht, dass es noch lange dauerte, bis er ins Bett ging, wohin ich ihm jetzt gleich nachfolgen werde.

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