Wir waren am Bodensee. Den Opa besuchen. Hier die Kurzfassung: Wir fuhren früh los, also um elf. Mit zwei kleinen Kindern ist das echt früh. Nach völlig unproblematischer Fahrt kamen wir in Konstanz an. Der Sohn durfte vom Parkplatz bis zu Opas Wohnung Laufrad fahren. Er meisterte es ohne Unfall. Nur wir erleben dabei immer den ein oder anderen Adrenalinschub, wenn er auf einmal abrupt die Richtung wechselt.

Wir stärkten uns kurz und fuhren alle zusammen mit dem Bus zur Fähre. Die reste Schiffahrt im Leben der Kinder brachte sie nach Meersburg, wo wir kurz durch die Altstadt liefen und dann gleich die nächste Fähre zur Mainau nahmen.

Auf der Mainau gab es erst mal Kaffee, Kuchen und Eis. Danach entschwanden Sohn und Mutter im Gartenlabyrinth, während Opa, Tochter und ich, an den Blumenbeeten entlang flanierten. Wir trafen uns wieder und landeten beim Streichelzoo, in dem man die Tiere gerade nur anschauen darf.

Weiter ging’s zum Spielplatz, der eine eigene gigantische Murmelbahn hat, die uns eine halbe Stunde beschäftigte, bis wir auch noch die Modelleisenbahn entdeckten.

Dann wurde es auch schon Zeit, die Insel zu verlassen. Wir fuhren nicht Fähre sondern Bus. Das fand die Tochter nicht so toll. Sie spuckte einmal im ersten Bus. Und dann nochmal im zweiten. Wir erholten uns von der Heimfahrt beim Opa zu Hause mit Pasta mit Steinpilzen und Bilderbüchern für die Kinder.

Der Opa las der Tochter ein Buch über Pyramiden vor, was sie völlig faszinierte. Wir packten die Kinder ein, ließen den Sohn noch einmal Kamikaze-Laufrad fahren und fuhren mit zwei schlafenden Kindern nach Hause.

Vor Hirschau kamen wir noch in eine Polizeikontrolle. Die Polizisten waren so jung, dass wir erst gar nicht sicher waren, ob wir anhalten sollten oder ob es sich um eine Art Abi-Streich handelte, aber sie waren echt. Sie sagten uns wir seien nicht ihre „Zielgruppe“ und ließen uns passieren. Wir kamen zu Hause an und legten die Kinder ins Bett und dann uns. Das war doch angemessen für Tag 200.

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