Zu Hause – Tag 189

Tja, was soll ich sagen? Heute hatte ich ziemlich frei. Nach ein paar Puzzles mit dem Sohn und einem halben Frühstück wurden die Kinder schon vom Opa abgeholt. Zeit, lang aufgeschobene Dinge zu tun. Ich entstaubte die Lüftung, die schon verdächtig laut ratterte und demontierte das Bett im Kinderzimmer ein bisschen. Der Holzrahmen des Bettes war schon für ein paar Unfälle verantwortlich. Dann doch lieber der blanke Lattenrost.

Meine Frau entschwand Nachmittags, um die Kinder zu holen und ich konnte, tun, was ich wollte. Eine Aufgabe, die mich immer überfordert. Ich wägte verschiedene Möglichkeiten ab und ging dann einfach spazieren. Nicht die schlechteste Wahl. Vorher hatte ich noch ein Gedicht geschrieben und damit mein künstlerisches Tagwerk erledigt.

Leider waren die Kinder, besonders der Sohn wohl nicht so gut drauf, als sie für die Heimfahrt angezogen werden mussten. Ich empfing eine teils schlafende teils schlecht gelaunte Truppe. Der Sohn schlief direkt weiter. Er hatte sich beim Reiten und Toben verausgabt. Die Tochter ging ähnlich schnell ins Bett wie die müde Mutter. Und ich sitze hier mit leicht schlechtem Gewissen. Aber das gleicht sich sicher schon morgen alles wieder aus.

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