Absurdes Allgemein Alltag Zu Hause

Zu Hause – Tag 180

Der Sohn aß heute Mittag Salami. Er spuckte sie aus. Die Mutter fragte: „Warum hast du das ausgespuckt?“ Klare Antwort: „Weil’s nicht so süß war.“ Überraschenderweise aß der Sohn dafür ein Stück von der anderen Salami. Die war wohl süß genug. Wir waren froh, dass er überhaupt wieder mal etwas aß.

Nach den letzten Tagen voll Rotz und Husten ging es dem Sohn etwas besser. Zumindest hatte er genug Energie, um seine Schwester zu schubsen und mit dem Kehrwisch zu hauen. Er ist wohl gerade besonders eifersüchtig. Die Tochter ist gerade nur genau so krank wie der Sohn vor zwei Tagen und kriegt, glaube ich, die nächsten Zähne. Ihre Laune war dementsprechend.

Der Sohn aß übrigens auch eine Falafel, die er liebevoll „Faxalafel“ nannte. Ich entschwand Nachmittags, um einen Newsletter mit zu bearbeiten und zu erfahren, wie unkomfortabel manche Computerprogramme sein können. Direkt danach ging ich noch für eine halbe Stunde auf eine Party.

Das „Goldene Zeiten“ am Europaplatz schließt jetzt zum zweiten Mal endgültig seine Pforten und ich hatte zugesagt, vorbeizuschauen. Ich schaute also ganz kurz vorbei. Um mich herum ausgehungertes Partyvolk. Ich hörte den Bass wummern und merkte, dass ich völlig fehl am Platz war. Mit zwei kleinen Kindern ist irgendwie den ganzen Tag Party.

Nach einer halben Stunde Party ging ich heim zum Abendessen. Der Sohn aß noch ein bisschen Fleisch mit Sojasoße. Das Sushi, das zur Sojasoße gehörte, war nicht so sein’s. Dafür hatten die Mutter und ich mehr davon. Die Sojasoße aber war sein Favorit. Vielleicht auch, weil sie in einem süßen kleinen Plastikfläschchen in Form eines Fisches daherkam.

Irgendwann rasteten dann wieder alle aus wegen Müdigkeit, Eifersucht, Zähnen und Erkältung. Dafür gingen auch alle schnell ins Bett.

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