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Zu Hause – Tag 161

„Dada!“ Die Tochter kann einem inzwischen sagen, was sie essen will. Ausgestreckte Arme heißt: Ich will etwas, was ungefähr in dieser Richtung liegt. Wedelnde Arme heißt: Bist du verrückt? Das doch nicht! So kam sie heute zu Heidelbeeren, Brezel und Getreide-Obst-Brei zum Frühstück. Wobei die Heidelbeeren absoluter Spitzenreiter waren.

Später saß die Tochter neben dem Wäscheständer. Ab und zu fiel etwas Wäsche herunter. Sie versuchte, sie anzuziehen. Sie legt sich dazu das entsprechende Teil auf den Kopf und zieht dann daran. Leider waren viele Socken dabei.

Zum Mittagessen durfte die Tochter Zucchini mit Nudeln essen. Fast gleichwertig mit Heidelbeeren in ihrer Geschmacksskala. Der Sohn war mit der Mutter Kürbis und Blumen besorgen. Die Tochter schrie währenddessen aus Spaß ihr Spielzeug an.

Danach gingen Mutter und Tochter den Sohn beim Laufrad fahren begleiten. Ein voller Erfolg. Der Sohn war überglücklich. Ich durfte danach noch mit ihm auf dem Balkon sandeln. Ich musste Sandtürme bauen, indem ich Becher voller Sand stürzte. Er war nicht zufrieden: „Des muss rund werden!“ schrie er, weil immer irgendwo eine Ecke fehlte. „Du musst auf den Becher klopfen! Nicht mit der Schaufel! Mit der Hand!“

Abends machte ich Ofengemüse. Der Rest der Familie rastete beim Baden im Badezimmer aus. Zumindest den Geräuschen nach. Die Kinder waren erschöpft genug, um nach dem Essen bald schlafen zu gehen. Der Sohn las noch ein paar Bücher alleine. Die Tochter schrie noch ein bisschen, weil der Computer neben ihrem Date gerade ein Update machte und komisch blinkte.

Morgen geht es dann wieder los mit der Kita. Ein bisschen wie in der guten alten Zeit.

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