Beim Frühstück. Im Nachbarhaus bellte ein Hund. Der Sohn: „Ich glaube, da bellt ein Hund.“ Der Hund bellte wieder. Der Sohn: „Ja, ein Hund.“ Die Mutter: „Willst du Käse?“ „Nein, ich warte gerade auf den Hund.“ Dieser geradezu sokratische Dialog wurde noch davon gekrönt, dass der Sohn sich einen Teil der Zeitung schnappte, in der meine Frau und ich lasen. Er kommentierte die Bilder fachmännisch: „Ah, ein großer Schlepper…ein Auto…ein Abschleppwagen…“

Die Mutter ging mit den Kindern auf den Spielplatz. Ich machte noch etwas Sport, in Zeitlupe, dem Wetter entsprechend. Anschließend holte ich meinen Vater vom Bahnhof ab. Er war heute schon zur morgigen Taufe der Tochter angereist. Mit dem Bus. Zurück daheim waren wir alle dankbar, dass das Thema Rausgehen damit für heute erledigt war.

Der Opa hatte den Kindern einen großen und kleinen Frosch aus Plüsch mitgebracht, was die Tochter begeistert mit: „Quak! Quak!“ kommentierte. Der Sohn zeigte all sein Können, verkleidete sich als Gespenst, verkleidete den Frosch als Gespenst und lief zehn Minuten mit einem Pappkarton durch die Wohnung und rief dazu: „Ich bin eine Huse!“ Was auch immer eine „Huse“ sein soll.

Wir führten schöne Gespräche. Die Mutter pflanzte mit dem Sohn Tomaten und Abends gab es Nudeln. Die Tochter war begeistert. Ich fuhr meinen Vater ins Hotel. Die Kinder durften baden. Bei meiner Rückkehr wusch ich dem Sohn noch die Haare. Ich ging sehr sanft und pädagogisch vor, „wir können ja einen Becher nehmen, um die Haare nass zu machen…“, aber nachdem das Shampoo dann endlich in den Haaren war, griff ich doch einfach zur Brause. Der Sohn weinte kurz, trug es aber mit Fassung. Er schlief anschließend sehr schnell ein. Wir rüsteten uns für den morgigen Tag.

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