Zu Hause – Tag 146

Der Sohn führte der Tochter nach dem Aufstehen ihr Spielzeug vor. Er hob eine Plüschbiene hoch und sagte: „Das ist eine Biene, die macht summ summ.“ Danach hielt er ein Krokodil hoch und sagte: „Das ist ein Krokodil, das macht schnapp, schnapp.“ Zu guter Letzt hielt er ein undefinierbares Band hoch, überlegte kurz und sagte dann: „Und das macht…ssst, ssst.“

Den letzten Gang in die Kita vor den Ferien feierte der Sohn damit, ausgiebig in seinem Wagen Milch zu trinken. So provozierend lange, dass ich sauer wurde. Ich konnte nicht verhindern, dass er zu spät zum Frühstück kam. Immerhin war er nicht der Einzige.

Die Tochter konnte sich wieder nicht entscheiden, was sie essen wollte, bis wir Mittags endlich die Nudeln wieder entdeckten. Sie wird noch ein echter Pasta-Fan. Es liegt in der Familie. Ansonsten durfte ich sie herumtragen. Außerdem kann sie immer besser winken. Als die Mutter eine Nektarine aß, winkte sie, so nach dem Motto: Hallo, hier unten, ich will auch was davon!

Nachmittags waren wir noch zu Besuch. Den Sohn hatten wir direkt von der Kita abgeholt. Er freute sich, weil er wohl schon ahnte, dass es Kuchen geben würde. Er hatte richtig gelegen. Der Sohn bekam seinen Schokokuchen und einen Zuckerschock, der ihn ekstatisch um den Tisch laufen ließ. Später beruhigte er sich etwas und verteilte nur etwas Sand in der oberen Etage.

Ich erholte mich von seiner Aufgedrehtheit mit meinem eigenen Zuckerschock und dem restlichen Kuchen. Die Tochter strahlte im Arm der Mutter alle an. Der Sohn hatte noch einen Geistesblitz und sagte zu einer Muschel, die er geschenkt bekam: „Die Muschel sieht aus wie ein Gebiss.“

Zurück zu Hause brachten wir die Kinder ob ihrer Müdigkeit vor dem Abendessen ins Bett. Der Sohn schaute Filme. Im Badezimmer gab es für alle noch ein kleines Picknick mit kalten Nudeln. Die Kinder schliefen. Die Mutter und ich konnten endlich zu Abend essen. Es gab dem warmen Wetter angemessen: Eintopf.

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