Was man an Weihnachten auch mal machen könnte:
Sich den Familienkrach sparen und einfach zu Hause bleiben bei Leuten, die einen wirklich mögen.
Mal die guten heidnischen Bräuche pflegen und unter dem Tannenbaum nicht nur Geschenke ablegen, sondern sie in einem großen Freudenfeuer den Göttern opfern.
Sich auch mal so eine tolle Blinkedekoration ins Fenster hängen, aber eine die mit Starkstrom läuft und blinkt wie ein Stroboskop.
Tannen pflanzen.
Um 12 ein paar Feuerwerkskörper loslassen umd vorher auf Null runterzählen, vielleicht macht spontan jemand mit.
Mit den Kindern auf den Weihmachtsmann warten und dann mal eine GRundsatzdiskussion mit ihm führen über Coca Cola und blöde Marketimggags.
Den Leuten auf dem Klassentreffen ein Video von vor zehn Jahren vorspielen, auf dem sie erzählen, was sie später mal machen wollen.
Mal im Kranknhaus auf der Geburtsstation anrufen und fragen, ob es irgendwelche besonderen Vorkommnisse gab.
Bei einer Hotline anrufen und schauen, ob selbst dann jemand da ist und wenn ja der armen Sau frohe Weihnachten wünschen.
Auch an die armen Leute denken, die an heilig Abend in einem Zug festsitzen.
Rentierbraten essen.
Als Sternsinger losziehen und den verwunderten Leuten sagen, man müsse ja nicht jedes Jahr so spät dran sein, nur weil die drei Könige damals so lange gebraucht haben.
Schon mal Osterhasen auf Vorrat kaufen.
So verzweifelten Menschen wie mir helfen, doch noch was Gutes an der Sache zu finden.

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One response to “Was man an Weihnachten auch mal machen könnte”

  1. „So verzweifelten Menschen wie mir helfen, doch noch was Gutes an der Sache zu finden.“

    ..es ist schön, trotz weltweiter Überbevölkerung nicht alleine zu sein…

    bin schwer begeistert von deinen Texten und bin gespannt, was dir wohl zum nächsten kollektiven Großwahnereignis so einfällt..
    hast ja noch 3 Tage..

    Gruetz ausm dreckigen Süden.

    stefaN

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