Morgens durfte ich ein bisschen ausschlafen, während ich von ferne hörte, wie die Tochter die Mutter schon gut beschäftigte. Als ich dazu kam, stand auch der Sohn auf und es war gut was los in der Bude. 

Nach dem späten Frühstück machten wir uns auf den Weg durch die Stadt. Mutter und Sohn fuhren mit dem Fahrrad und Tochter und ich mit dem Wagen. Unser Ziel war der berühmte Baustellenspielplatz an der Wilhelmstraße.

Hier trafen wir den besten Freund des Sohnes samt Familie. Er und der Sohn waren sofort gut beschäftigt, reklamierten jedes Spielzeug für sich, warfen Sand und klauten kleinen Kindern die Mütze. Wir mussten zwischendurch ein paar deutliche Ansagen machen, dann ging es. 

Zum Schluss entdeckten die beiden Jungs noch den Bücherschrank neben dem Spielplatz und amüsierten sich köstlich über die Zeichnungen in einem alten Kochbuch. „Hä? Da hängen ja Pilze an einer Wäscheleine!“ 

Ich fuhr die Tochter heim, die sehr müde war. Tochter und Sohn begegneten wir immer mal wieder auf dem Heimweg. Zu Hause gab es ein Eis für alle. Abends machte ich Flammkuchen, den vor allem wir Erwachsenen aßen. Der Sohn aß immerhin den Rand.

Nach dem essen spielten die Kinder Tierklinik. Die Tochter verarztete schon die ganze Zeit verschiedene Kuscheltiere. Der Sohn stieg auch mit ein.

Die Mutter fragte die Tochter: „Und was machst du in der Klinik mit den Tieren?“ „Ich entferne Sachen“, sagte die Tochter.

Der Sohn hatte außerdem noch eine Lotterie gebaut aus einer Magnettafel und daran aufgehängten frischen Windeln. Man durfte sich eine wegnehmen und fand ein Spielzeug darin.

Die Kinder durften noch in die Wanne, wo mal wieder alles ein bisschen unter Wasser gesetzt wurde. Im Bett husteten sie beide. Mal schauen, wie fit sie morgen sind.

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