Morgens wachte die Tochter mit uns auf und bestand darauf, im Badeanzug in die Kita zu gehen. Der Sohn wälzte sich noch im Bett, aber die Aussicht, mit der Mutter eine kleine Radtour zum Kindergarten zu machen, weckte ihn doch auf.

Wir hatten Zeit für wichtige Dinge wie das Auto auszusaugen. Einkaufen musste ich ausnahmsweise nicht, weil die Vorratsschränke so gut gefüllt sind.

Nachmittags holten wir zu zwei die Kinder ab. Ich betrat die Kita, wo mir die Tochter entgegensprang. Jetzt offenbarte sich, warum sie den Badeanzug anhaben wollte. Sie fragte: „Gehen wir jetzt ins Freibad?“ und sie war sehr enttäuscht, als ich das verneinte.

Wir trafen Mutter und Sohn beim Kindergarten, wo sich die Tochter langsam mit ihrem langweiligen Schicksal abfand. Dafür gingen wir ins Kinderturnen. Der beste Freund des Sohnes und seine Schwester waren auch da. Die beiden Jungs errichteten im Bällebad eine Polizeiwache, die sie gegen jeden Eindringling verteidigten. Es kostete uns etwas Nerven und alle anderen auch, aber nach dem Turnen waren die Kinder geschafft und glücklich.

Zu Hause gab es Reis mit Kohlrabi und Quinoa-Talern. Die Tochter ging wieder von alleine ins Bett. Der Sohn durfte mit der Mutter im Garten Kartoffeln ernten. Außerdem freute er sich, auf dem Balkon im Blumenkasten einen Regenwurm zu finden, den er durch die Gegend trug und dazu sagte: „Regenwürmer sind sehr nützlich. Sie lockern die Erde auf. Papa? Was heißt eigentlich ‚auflockern‘?“.

Danach ging auch er schnell ins Bett.

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