Teil dir deine Zeit gut ein.

Wenn man eine Serie in anderthalbfacher Geschwindigkeit sieht, kann man enorm Zeit sparen.

Das lässt sich auch in anderen Bereichen anwenden.

Wenn man den Motor seiner elektrischen Zahnbürste ordentlich hochtunt, braucht man nach ein paar Tagen gar keine mehr.

Das Frühstück kann man auch bequem schon um Mitternacht erledigen.

Außerdem kommt alles auf die richtige Morgenroutine an: Wenn man regelmäßig morgens Extasy nimmt, entwickeln sich bald beruflich ganz andere Möglichkeiten.

Sport lässt sich schneller erledigen, als viele denken. Es ist nur eine Frage des Adrenalins. Am besten leiht man sich zum Joggen ab und zu den Kampfhund des Nachbarn aus.

Achtsamlkeitsübungen gehören auch dazu. Konzentrieren sie sich mehrmals am Tag intensiv – auf ihre Arbeit.

Auch der Spaß soll natürlich nicht zu kurz kommen: Einmal die Woche gibt’s ein Duplo.

Die Frage ist natürlich: Was macht man mit der ganzen restlichen Zeit?

Klicken Sie wahllos auf jeden Link, der sich Ihnen darbietet. Besonders auch in Emails. Irgendjemand werden Sie dadurch sehr glücklich machen.

Mit der Schweinegrippe wird es immer schlimmer. Könnte sein, dass die Finanzkrise sich damit schon bald von selber erledigt. Felix Magath hat für die Zeit danach angeblich schon vorgeplant und könnte jetzt dafür bestraft werden. Nach Schalke wechseln! Wo man gerade die Schale fast in Händen hält! In Zeiten wie diesen muss man eben nehmen was kommt.

Wolfsburg mag heute noch top sein, aber was, wenn die halbe Mannschaft nächste Saison mit Grippe im Bett liegt? Oder VW von der Krise erfasst wird und der Verein den Bach runtergeht? Da geht man doch lieber gleich zu einem Verein, der sich von Gasprom sponsern lässt. Gas wird es wohl noch eine Weile geben. Nur fallen gerade die Preise. Und jetzt?

Jetzt kann nur noch einer helfen: Obama. Bei dem scheint ja trotz allem alles gut zu laufen. Selbst in Zeiten wie diesen lächelt er noch, ohne Magathsche Verschwörungstheorien zu verbreiten. Yes we can! Das ist und bleibt das Motto unserer Zeit, das mir gestern auch von der Trennwand einer Uni-Toilette entgegenlachte. Ja, wir können! Leider sind wir nichts! Im Prinzip ist ja auch dieser Slogan „Yes we can!“ ein Sinnbild der leeren Versprechungen, die die Finanzkrise auslösten. Da spekulierte man auch mit falschen Vorstellungen.

Hoffen wir, dass es bei der Scheinegrippe ähnlich ist. Felix Magath darf dann machen, was er will. Hauptsache, es passiert was, das man hier verlinken kann.

Die Bild hat heute sehr interessant über Angela Merkels Besuch in Großbritannien berichtet. Gordon Brown, der englische Premier, habe Angela Merkel geküsst, stellt man dort heute atemlos fest. So unterkühlt seien die Briten also gar nicht. Natürlich nicht! Möchte man da der Bild zurufen, die offenbar sonst nicht viel Interessantes über diesen Besuch zu berichten wusste. Es soll ja vor 20 Jahren schon mal vorgekommen sein, dass ein Brite eine Frau geküsst hat, aber das ist natürlich nur eine Legende.

Die Wahrheit sieht wesentlich drastischer aus. Inzwischen küssen die Briten nicht nur alle 20 Jahre eine Frau. Nein! Sie tun es ständig! Alle Welt fragt sich bangend, ob nun das Ende der Welt gekommen sei. Die Briten, die sonst nur mit Fahnen und gehörigem Abstand miteinander zu kommunizieren pflegten, suchen auf einmal Körpertkontakt. Inzwischen sind sämtliche Dämme gebrochen. Wer weiß, was Gordon Brown noch so alles mit Angela Merkel angestellt hat, nachdem die Kameras keine Beweise mehr festhalten konnten. Vielleicht hat er ihr auch noch die Hand gegeben.

Angela Merkel reagierte natürlich ganz weltmännisch auf diese Situation und ließ sich einfach küssen. Als sei es einer von uns gewesen. Als Deutsche ist sie da ja einiges gewohnt, wo man doch hierzulande alles andere als unterkühlt ist und sich ständig irgendwohin küsst, wenn einem so danach ist. Es fällt ja eigentlich keinem mehr auf. Die Kassiererinnen im Supermarkt sind es längst gewohnt, von jedem Kunden fast erdrückt zu werden und reichen gerne Taschentücher, wenn einer aufeglöst vor ihnen unter Tränen der Dankbarkeit zusammenbricht.

Die Queen soll sich auch von ihrer nettesten Seite gezeigt haben. Sie sagte, sie freue sich sehr über das Wiedersehen mit ihrem alten Bekannten Roman Herzog.