Ein Grizzly wurde Präsident

und meinte dazu schwer verpennt:

Nun gut, ich werd den Wald regieren

und bestimm, dass wer auf vieren

läuft von nun an aufrecht gehe

und wehe wenn ich einen sehe,

der sich nicht and die Regel hält!

Der wird dann ganz schnell vorgestellt

als nächster Präsident zum Lachen,

soll er doch meinen Scheißjob machen.

Ein Grizzly saß auf einem Baum

und fragte sich: Ist das ein Traum?

Nicht lange blieb die Antwort offen:

Mit Hasen hatte er gesoffen.

Es waren sieben an der Zahl,

die er dann fraß zum Abendmahl.

Die Hasen er am Stück verschlang,

Das Grüppchen in ihm weiter sprang.

So kams dass er in tiefem Schlaf

auch sprang und auf das Bäumchen traf.

Es sprach ein Philosoph: Ich hasse dieses Wetter!

Es sprach ein Regenwurm: Ich lieb es jedoch sehr!

Darauf der Denker baff: Du sprichst mein tierisch Vetter?

Der Wurm denn stolzgeschwellt: Kennst du mich nicht woher?

 

Der Grübelnde verworren: Was meinst du kleiner Spötter?

Der Wurm nun gnadenlos: Dein Opa bin ich Peer!

Ich ward wieder geboren und sprech zu dir als Retter!

Drauf Peer nun schwieg, verballert, sein Kopf schon wüst und leer.

 

Nur Opa Wurm sprach nun voll Zorn: Du hast nicht alle Tassen

Mehr beieinand‘ in deinem Kopf, der Geist hat dich verlassen!

Du bist sehr krank, du lagst zu lang im elfenbeinern Turm!

 

Peer trotze ihm: Zuerst mein Wurm, beweis mir diesen krassen

Befund. Darauf der Wurm sehr schnell: Das wird sich zeigen lassen:

Du stehst im Regen ohne Schirm und sprichst mit einem Wurm.

Ein Storch steht traurig auf dem Feld

sein Vetter ist dort jüngst zerschellt.

Er glaubte wohl, er lande weich,

doch spielt ein Schild ihm einen Streich:

Man sah darauf ein Feld voll Kissen,

nur war der Storch nicht so gerissen,

dies Schild, das Menschen wohl entwarfen

als Weichspül-Werbung zu entlarven. 

Nun wird ihn wohl sein Vetter rächen

und einem Mensch den Schnabel brechen.