Kino

  • „Ah, Vorsicht! Nicht dahin! Ach, egal…“ Ein kleiner Flummi kann auch in der Wohnung viel Freude bringen. Vor allem wenn überall noch anderes Spielzeug liegt, an dem er abprallen kann. Es war auf jeden Fall sehr schön, meinen Sohn kichernd eine halbe Stunde lang durch die Wohnung hüpfen zu sehen wie den kleinen Ball und nicht ganz so schön ihn immer unter den Schränken hervor zu holen, wenn er sagte: „Los, du holen!“ Heute hatte ich mal wieder etwas „Zeit… Read

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    1–2 Minuten
  • „Ich habe einen Käse.“ sagte mein Sohn, als wir draußen auf der Neckarinsel spielten. Und da ich nicht reagierte, sagte er mit Nachdruck: „Einen Weichkäse!“ – Da hatte er mich überredet und ich konnte nicht anders, als mir den imaginären Weichkäse einzuverleiben. Ich hatte auch Stärkung notwendig. Immerhin hatten wir gerade eine Stunde lang ein Podest mit Treppen bespielt, indem wir dort Stöcke hin und her getragen hatten. Von der Anstrengung abgesehen, die einen Abends immer wie einen Zombie ins… Read

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    1–2 Minuten
  • „Hat sie auch nen Mund?“ fragte mein Sohn, als er seine Schwester Mittags Brei essen sah und ich sagte: „Ja.“ Keine Ahnung, was er dachte, womit sie vorher geschrien hat. Oft verwenden Kinder Wörter ja ganz anders, als man denkt. „Licht ausmachen“ hieß für meinen Sohn ziemlich lange „Licht anmachen“. Er hatte sich den ersten Erklärungsversuch falsch eingeprägt. Also aus seiner Sicht richtig eingeprägt. Wir hatten eine lange Phase, in der er im dunklen Zimmer immer sagte: „Licht aus!“ und… Read

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    2–3 Minuten
  • „Heute kocht die Mama!“ sagte mein Sohn, als er seine Mutter heute morgen den Kaffee kochen sah. Sonst koche meistens ich. Nicht weil meine Frau nicht kochen könnte, sondern weil ich mehr Vorliebe für Tätigkeiten habe, die man seltsames Zeug vor sich hinmurmelnd alleine machen kann. Darin ähnele ich unserem Sohn. Und es sind alle ganz froh, dass eines meiner Hobbys so normal ist. Heute war ja Ostern, das Fest der Auferstehung Christi, das natürlich mit dem Suchen von allerlei… Read

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    1–2 Minuten
  • Es ist halb zwölf und beide Kinder schlafen, yeah! Heute dauerte es noch länger als sonst. Immerhin sind sie noch am selben Tag ins Bett gegangen, an dem sie aufgestanden sind. Der Tag war aber auch aufregend. Ein schöner Ausflug aufs Land, inklusive Ausritt für den Sohn, der eine ganze halbe Stunde auf dem Gaul geblieben ist. Vorher und nachher ein Kurzbesuch bei engerer Verwandtschaft mit dem Versuch, anderthalb Meter Abstand zu halten. Es hat mich etwas an absurdes Theater… Read

    2–3 Minuten
  • Heute hat der Sohn zum Aufstehen im Bett „Käfer eingesammelt“. Zum Glück hat sich niemand in einen Käfer verwandelt. Wobei man sich in dieser Situation schon manchmal wie ein gigantischer Käfer vorkommt, der auf dem Rücken liegt. Ganz umweltbewusst trug mein Sohn die Käfer, die eher Staubflusen waren mit einem Papier ins Wohnzimmer. Beim Hände waschen ging es um ein Element des Waschbeckens, das ich noch bedienen sollte: „Den Kükian.“ „Was? Der Kükian?“ „Nein, der Tükian!“ „Aha, der Tükian.“ „Nein,… Read

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    2–3 Minuten
  • Ich erwachte aus wirren Träumen um halb fünf. „Bitte eine Milch.“ sagte der Sohn. Muss der Hyper-Vollmond sein. Später war ich dann nicht mehr ganz so verwirrt, als es hieß: „Jetzt zieh ich dir dir Decke weg!“ Begleitet von dem schönen neu gedichteten Lied: „Alle Tiere heißen Mubraz!“ starteten wir in den Tag. Noch waren unsere Nerven einigermaßen intakt. Da verkraftet man es auch, wenn das Kind durch den Flur rennt, sagt: „Ich bin ein Muss-Pferd“ und dann beim Hände… Read

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    1–2 Minuten
  • „Bist du ein Räuber?“ „Ja, natürlich!“ Anders konnte ich diese Frage nicht beantworten. Diese Antwort qualifizierte mich, um am Räuberfest teilzunehmen, das mein Sohn nach dem Frühstück feierte. „Hier eine Karotte. Ist knusprig. Kannst du knuspern.“ Manchmal frage ich mich schon, wo er diesen Wortschatz her hat. Heute war mal wieder Arbeitstag meiner Frau. Ich tauchte also für ein paar Stunden in den Strudel der Rundumbetreuung ein. Alles wird zu einem ewigen Kreislauf. Besonders, was die Kleine angeht: Spielen, schlechte… Read

  • Heute mal wieder Steuer gemacht. In Zeiten wie diesen hat das auch was Erdendes. Wenn man mal zwischendurch was Anderes macht, als Kinder betreuen, fragt man sich, wie das vorher alles zusammen funktioniert hat. Der Nachmittag brachte dafür eine ausgedehnte Tour ins Tübinger Hinterland. Unser erstes Ziel war ein kleiner Stall mit Pferden neben der Bahnstrecke. Sensationellerweise teilen sich die Pferde ihren Stall mit Hühnern, was meinen Sohn zu dem kritischen Kommentar veranlasste: „Alles durcheinander.“ Super war, dass wir dann… Read

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    2–3 Minuten
  • Der Tag beginnt mit einer Kissenschlacht. Zumindest der Teil des Tages, der nach wickeln frühstücken und zehn Puzzlen kommt. „Kissenschlacht“ heißt: Mein Sohn räumt Kissen aus dem kleinen Kinderbett, das er nie benutzt heraus, läst sie mich wieder aufsammeln und in die Zimmerecke schmeißen, wo er sie wieder einsammelt, um sie wieder ins Bett zu werfen und mir dann wieder auszuräumen. Alle begleitet von den begeisterten Schreien meiner Tochter, die ich dabei im Arm habe. Zum Runterkommen spielen wir noch… Read

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    2–3 Minuten

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