Laut Spiegel Online soll das ein unglaublich schlechter Fim sein. Shyamalan, der Super-Regisseur von „The Sixth Sense“ soll hier einen weiteren Beweis dafür liefern, dass es sich bei ihm nur um ein filmisches One-Hit-Wonder-Talent handelt, das nun unaufhaltsam dem eigenen Untergang entgegenzoomt.

Eigentlich ganz schön, mal einen Film zu sehen, der erklärtermaßen schlecht ist. Das könnte interessanter sein, als sich einen Film anzuschauen, der zwar funktioniert, aber stets die originellen Brüche vermissen lässt. Bei The Happening haben wir es dann mit einem komplizierten Trümmerbruch zu tun.

Die Kritik bemängelt, dass auch in diesem Film die stets gleichen Dinge auftauchen: Eine Kellerszene, ein Autounfall und ein Kind, an dem der verwirrte Zuschauer sich festhalten kann, um der nicht vorhandenen Handlung zu folgen.

Im Prinzip fände ich es ganz interessant, eine Serie von Filmen zu drehen, in denen ein Keller, ein Kind und ein Autounfall vorkommen. Das lässt doch Raum für allerlei Variationen: (mehr …)

Ich habe „Abgedreht“ ja leider nicht sehen können, weil ich in der cineastischen Provinz lebe, deshalb habe ich mir selber ein paar Gedanken gemacht, wie man bekannte Filme nachdrehen könnte.

„King Kong“ – Onkel Manfred einfach mal ohne Bademantel die Straße runterlaufen lassen, von der Körperbehaarung her müsste es ungefähr hinkommen.

„Casablanca“  – Ich wollte schon immer mal zu einem DJ sagen: „Ich hatte doch gesagt, du sollst dieses Lied nie mehr spielen.“

„Star Wars“ –  bei mir wären die Jedi-Ritter noch cooler: Sie könnten inzwischen so gut mit der „Macht“ umgehen, dass sie ihre Kämpfe nur noch telepathisch austragen und sich auf zwei Stühlen grübelnd gegenüber sitzen.

„Matrix“ – bei mir würde Neo die andere Pille schlucken und so weiterleben wie bisher.

„Ratatouille“ – Mit echten Ratten. Einfach im Hausgang gefangen und dann vor laufender Kamera genüßlich verspeist.

„Basic Instinct“ – im Sinne des Titels – ohne störende Handlung.

„Und täglich grüßt das Murmeltier“ – Ein Murmeltier und ein Kalender –  mehr brauchs nicht.

„Das Boot“ – ein Urlaubsvideo.

„Der Pate“ – so eine Taufe kann ganz schön spannend sein.

Man könnte auch zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen, z. B. gleichzeitig „Der Marathon Mann“ und „Außer Atem“ drehen.

„Stirb langsam“ ist doch eigentlich auch nur ein Alternativtitel für „Das Meer in mir“.

Ich geh jetzt raus und genieße das schöne Wetter –  wenn ich mich dabei flme kommt wohl automatisch eine neue Version von „Das Böse unter der Sonne zustande.

Demnächst kommt ein neuer Film in die Kinos mit dem einfachen Titel „Jumper“. Tatsächlich geht es darin einfach um Leute oder einen Helden, der sich wie er will durch die Gegend teleportieren kann. Ein alter Traum wird im Film also Wirklichkeit.

Wie oft wollte ich mich schon teleportieren! Allerdings ging es meistens nicht darum, irgendwohin zu kommen, sondern einfach zu verschwinden. Klar, reisen wollte ich natürlich auch, das ist für so einen Jumper natürlich viel einfacher. Teleportiert man sich in der Mittagspause halt mal schnell in sein Lieblingsrestaurant in der Toskana oder zum Entspannen in einen Zentempel.

Was ich allerdings nicht so ganz verstehe, ist, woher man vorher wissen soll, wo man sich hinteleportiert. Legt man einfach den Finger auf die Landkarte, sagt „Teleporto!“ und taucht am anderen Ort wieder auf? Wäre ja blöd, wenn man sich aus Versehen in eine Vulkanspalte teleportiert und einfach stirbt. Wäre allerdings ein echt überraschendes Ende für den Film. (mehr …)