Sex – von Spaß war nie die Rede II

SEXII_Cover_V2.inddSo heißt die großartige Anthologie, die dieser Tage erscheint und in der sich neben Texten von so tollen Leuten wie Horst Evers, Jess Jochimsen, Martina Brandl, Ahne und Volker Surmann auch eine Story von mir findet. Ein Buch voller wahnwitziger Geschichten über Sex und seine Kollateralschäden. Ich freue mich, dabei zu sein.

Nachrichtenüberblick

Sarah Palin fürchtet allein für eine mögliche Niederlage der Republikaner bei der US-Präsidentschaftswahl verantwortlich gemacht zu werden – keine Angst, Joe den Klempner wird auch ein großer Teil der Schuld treffen, nur McCain nicht, der war den Wahlkampf über einfach nicht zurechnungsfähig.

Finanzminister Steinbrück warnt angeschlagene Banken davor, sich aus Eitelkeit nicht aus dem Rettungspaket der Bundesregierung zu bedienen. Es sei doch viel besser, offen einzugestehen, dass man einen Fehler gemacht habe, als einfach alles hinzuschmeißen – Interessantes Statement für einen Politiker.

Michael Ballack entschuldigt sich für seine Attacken auf Jogi Löw, er habe den Trainer nicht persönlich angreifen wollen – Er wollte nur Spielern den Rücken stärken, die das besser machen als er.

Madonna hatte mit Guy Ritchie Sex nach dem Terminkalender – Zumindest ist das weniger anstrengend als Sex nach dem Kama Sutra zu haben.

Die Bayern haben es endlich mal geschafft unter Klinsmann ein Spiel zu drehen und aus einem 0:2 gegen Wolfsburg noch ein 2:4 gemacht. – Klinsmann hat den Spielern einfach in der Pause gesagt, dass im Falle seines Rauswurfs Magath wieder Trainer bei Bayern würde, das war dann Motivation genug.

Schlechte Laune in der vierten Dimension

Neulich wandelte ich mal wieder durch die vierte Dimension zwischen den verschiedenen möglichen Welten hin und her und dachte, es wird mal wieder Zeit für einen Besuch bei meinem persönlichen Gegenstück, der anderen Ausgabe von mir in der Hyper-Welt, in der Hyper-Welt ist alles wie bei uns, nur immer noch um einiges größer extremer usw. Dort muss man zum Beispiel eigentlich gar keine Drogen nehmen, man isst einfach Fast Food. Die Geschmacksverstärker, die da drin sind setzen einen dann erstmal für fünf Stunden außer Gefecht und danach kann man froh sein, wenn man nur mit seiner Unterhose auf dem Kopf in einem Gorillakäfig aufwacht, dessen Bewohner man offensichtlich beigebracht hat, Topflappen mit der Mona Lisa drauf zu sticken, das ist noch harmlos.

Ich traf also mein anderes Ich. Zuerst erschrak ich mich ein bisschen vor seinen tellergroßen Augen, die mir seine Brille entgegenvergrößerte, aber dann schaffte ich es trotzdem einigermaßen unbeeindruckt vom Anblick der Socken, auf denen alte Disney-Filme liefen, zu sagen: „Hey Harry hoch zwei, altes Haus! Wie geht’s dir?“ Weiterlesen „Schlechte Laune in der vierten Dimension“