Stand gerade auf spiegel.de: Europa heizt sich immer weiter auf. Klar, sagt da der aufgekärte Europäer: Das ist die Klimaerwärmung, die Strafe für die Sünden der Luftverpestung. Forscher sagen jetzt aber, es sei genau andersherum: Die Luft sei zu sauber. Die in Folge von tausenden von Maßnahmen für den Umweltschutz immer sauberer werdende Luft lässt eben mehr Sonnenlicht durch als der trübe Film, der früher über unseren Städten zu schweben pflegte.

Siehste, unken jetzt die Skeptiker, die schon immer der Meinung waren, der Klimaschutz könne fatale Folgen für ihre Welt haben und verzweifelt versuchten, die Wolken über dem Teller, über dessen Rand sie selten hinwegblinzelten, mit aller Macht zum Bleiben zu bewegen. Bald schon wird man wieder längst ausrangierte Dreckschleudern durch die Straßen tuckern sehen und dies nicht etwa, weil der Führer des Vehikels zu faul war, sich ein Neues zuzulegen, sondern von Klimaschützers Gnaden. Man wird Feinstaubverteiler in den Stadtzentren aufstellen und das wieder erscheinende gelbe Band des Smogs am Himmel singend und tanzend begrüßen wie man  sonst in trockenen Regionen nur den lang vermissten Regen willkommen heißt. (mehr …)

Schavan verpasst deutscher Forschung eine Frischzellenkur – schade hätte sie auch mal sich selbst und ihrer Bildungspolitik verpassen können.

Bayern-Dusel beim Gewinn des Spiels gegen Getafe? – Da sieht man mal was Bayern-Dusel noch wert ist – früher hätte es noch für die Champions-League gereicht – Spaß gemacht hat es trotzdem.

Rogge schmeichelt China, es würden tolle Spiele – Mal schauen wie Rogges VIP-Lounge in China aussieht – Vielleicht darf er seine Elfenbeisessel ja danach mit nach Hause nehmen.

Carla Brunis Nacktfoto ist bald auf jedem Bildschirm zu sehen – mal schauen, wann die anderen Präsidentengattinnen nachziehen – und ob das dann auch so ein Riesenerfolg wird. Vielleicht gibt es dann eine Scheidungswelle unter Politikern, weil Nacktfotos der Gattin zukünftig immer im Wahlkampf eingesetzt werden und demnach jeder Präsident ein Top-Model heiratet.

Der Rote Baron ist angelaufen – Top Gun wird auch nicht besser, wenn man es in die Vergangenheit verlegt und mit noch mehr zweifelhafter patriotischer Patina überstreicht. (mehr …)

Jeder große Star wird irgendwann von den eigenen Allüren eingeholt, nun ist das auch Knut, dem putzigen Eisbärchen passiert. Knut hat etwas Unglaubliches getan: Er hat einen Fisch getötet. Nein, noch viel schlimmer: Es waren sogar mehrere Fische. Das erinnert jetzt schon sehr an einen der alltäglichen Fälle, wenn das Babykrokodil, das man aus dem Urlaub mitgebracht hat, zu einem großen Alligator ausgewachsen ist und dann von der verständnislosen Frau Mama im Klo runtergespült wird, weil es ihr den Arm abgebissen hat. Hört sich unwahrscheinlich an, ist aber so.

So wie man den Allogator hier für seine eigene Natur bestraft, ergeht es nun auch Knut. Man ist entsetzt, weil ein Eisbär das getan hat, was er tun muss: Essen besorgen. Ungläubig schüttelte manch Zoobesucher den Kopf, als er hörte, dass sogar Menschen sich manchmal Nahrung besorgen, manche nicht einmal auf der Jagd, sondern perverserweise in einem Supermarkt.

Da kann man nur hoffen, selbst auf der richtigen Seite zu stehen und sich von all diesem vermeintlich natürlichen ekelhaften Verhalten distanziert zu wissen. Essen war früher und entspricht einfach nicht mehr dem Anspruch unserer modernen Gesellschaft. Es verursacht Mundgeruch und nutzt die Zähne ab. Vertrauen wir lieber auf die Nahrungseinheiten, die wir uns intravenös mittels des Footshooters verabreichen können. Wir essen keine Tiere, wir bringen ihnen bei, Monopoly zu spielen. Knut kann von Glück sagen, dass man das neue Niedlichkeitsgesetz noch nicht auf ihn angewandt hat, demzufolge jedes Tier, das dem Status der Putzigkeit entwachsen ist, sofort neutralisiert werden muss.

Oswald Metzger liest sich das Parteiprogramm der CDU durch und überlegt, was er davon gleich in seine neue Rede einarbeiten soll. Erleichtert stellt er fest, dass das sowieso schon alles da drin stand.

Peter Müller hat keine Lust mehr. „Ich hab es satt ein Huhn zu sein!“ seuft er und reißt sich den Kopf seines albernen Kostüms vom Kopf. Man kann sein Geld doch auch anders verdienen als sich für diese blöde Werbeaktion hinzugeben. Man muss ja nicht alles machen.

Thomas Gottschalk wartet mit Spannung auf die Ergebnisse der ersten Runde der neuen Casting-Show im ZDF, die er moderieren darf. Wird er jetzt den neuen Musical-Star entdecken?

Oswald Metzger erfährt mit Schrecken, dass die Grünen nun immer öfters mit der CDU koalieren wollen. Er ruft bei Angela Merkel an: „So geht das nicht! Da hätte ich ja auch bei den Grünen bleiben können! Ich will einzigartig sein! Ich bin ein Star!“

Peter Müller hat keine Lust mehr. Würstchen braten ist eklig. Drehorgel spielen kann er nicht, weil er immer zu schnell ist. Was soll er nur tun?

Thomas Gottschalk entdeckt den Dieter Bohlen in sich: (mehr …)

Bloomberg, der Oberbürgermeister von New York hat Schlimmes vor: Er will die Yellow Cabs grün färben. Nicht besonders intelligent, möchte man meinen, ein Auto grün zu färben, das dem Namen nach gelb ist. Man könnte sich leicht verarscht vorkommen, wenn man dann endlich mal in New York ist und meint: Hey ich will mit einem von diesen Taxidingern fahren: Einem Yellow Cab, und jemand meint: Kein Problem, hier ist eines und dann kommt auf einmal ein grünes Auto um die Ecke. Andererseits gibt es natürlich manche Touristen, die das völlig überzeugen würde. Auch nett: Hey, wir waren in New York, wir sind mit einem von diesen Yellow Cabs gefahren, toll! Vor allem die Farbe, dieses Grün!

Klar, man tut Bloomberg Unrecht, wenn man das einfach so schnoddrig kommentiert. Er will ja nicht nur die Farbe des Autos ändern, sonderm vor allem die alten Taxen selber durch umweltfreundlichere ersetzen. Ein weiser Entschluss. Ich verstehe trotzdem nicht, warum die Dinger deswegen grün werden müssen. Was wären denn die ganzen schönen Filme, die in New York spielen ohne die Yellow Cabs? Nichts. Nichts, der ganze Charme vieler Filme basiert doch einzig und allein auf der Wirkung dieser schönen Vehikel, behaupte ich jetzt Mal. (mehr …)