Es ist an der Zeit, hier mal das Leben eines Menschen aufzurollen, der vielen von uns, wenn nicht sogar allen, völlig unbekannt ist: Gustav Nebenhöhle.

Gustav Nebenhöhle, ein Name, der schon im Grundschulalter zu allerlei Späßen Anlass gab und auch später nie bereut wurde, da nur die wenigsten wissen, wer dieser Gustav Nebenhöhle eigentlich war: Gustav Nebenhöhle, ja, der Gustav Nebenhöhle, der jahrelang die Gehsteige der Roitlinger Innenstadt zum Glänzen brachte.

Geboren in Stollham, nahe der Nordsee und schon früh aufgrund seines entlarvenden Blicks von seiner Familie verstoßen, zog es ihn in den Süden der Republik, wo er sich dem Handwerk der Müllbeseitiger verschrieb und zeitlebens nicht mehr davon abrückte.

„Ach, ein Müllmann!“ höre ich nun manchen schnauben, doch weit gefehlt: Gustav Nebenhöhle war nicht nur ein Müllmann. Übrigens eine Bezeichnung, die dem hohen Wert dieses Gewerbes bei weitem nicht gerecht wird. Gustav Nebenhöhle war mehr. (mehr …)

Es ist an der Zeit mal an einen völlig zu Unrecht in Vergessenheit geratenen Künstler zu erinern:

Roger P. Harthausen

Roger P. Harthausen wurde am 2. Februar 1978 in Göttingen geboren als Sohn einer Schuhverkäuferin und eines arbeitslosen Postboten. Bald schon zog seine Familie nach Berlin um, wo er eine wohl schreckliche aber wenig dokumentierte Kindheit verbrachte. Man weiß nur: Er durfte nie Schokolade essen.

Die Bühne der Kunst betrat er 1998, als er gerade sin Abitur hinter sich damit für Aufsehen sorgte, dass er begeisterte Passanten in einer Fußgängerzone in Stuttgart mit einem Hammer auf kaputte Fernseher einschlagen ließ und das mitten im Weihnachtsgeschäft. (mehr …)