Zu Hause – Tag 969

Heute Morgen gaben wir die Tochter im Kindergarten ab, die kurz zögerte, aber dann doch grußlos zum Frühstück ging. Ich klapperte mit den beiden Söhnen die Apotheken der Stadt ab, bis wir endlich eine fanden, die das Medikament für den Sohn hatte. Der große Sohn frühstückte unterwegs. Der Kleine beschwerte sich auf dem langen Heimweg ordentlich. Zu Hause waren dann alle glücklich.

Der große Sohn inhalierte brav die verschiedenen Inhalate, die er jetzt braucht. Später ging es um seine Geburtstagseinladungen und wer denn jetzt eingeladen werden soll. Außerdem malte er noch und wir spielten sehr ausführlich Uno. Ich gab mir sehr Mühe, nicht zu gewinnen, gewann aber trotzdem immer. Der Sohn muss die richtigen Tricks noch lernen.

Nachmittags holten wir die Tochter ab, die nach ihrem ersten Tag ohne Bruder im Kindergarten gar nicht mehr gehen wollte.

Zu Hause wurde wieder gemalt. Die Kinder durften noch ein paar Filme gucken, ich versuchte zu kochen und den kleinen Sohn zu versorgen. Die Mutter kam heim und backte nach dem Essen tatsächlich noch Plätzchen mit den Kindern, weil der Teig von gestern noch da war. Durch die Krankenhaus-Aktion war er unbenutzt geblieben.

Das führet zu spontanen Jubelstürmen und der große Sohn bot noch so etwas dar wie die Heavy-Metal-Version von „In der Weihnachtsbäckerei“ inklusive Stagediving. Man kann es sich kaum vorstellen, weil sie so aufgedreht waren, aber als sie erstmal die Matratze berührt hatten, schliefen die Kinder sehr schnell ein.

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