Zu Hause – Tag 849

Der Morgen war fast schon ungewöhnlich. Heute stand der Sohn zuerst auf. Die Tochter folgte ihm natürlich bald. Sie spielten dann, sie seien zwei Höhlenbären und mussten behutsam von uns aus ihrer Höhle ausgewildert werden.

Ich machte Großeinkauf und gab Steuerunterlagen ab. Nach einer Woche Pause, was den Einkauf anging, war mein Wagen noch voller als sonst. Dafür war an der Kasse keine Schlange.

Zu Hause war es schon wieder die Zeit, die Kinder zu holen. Die Mutter übernahm die Tochter samt sehr schlechter Laune. Ich holte den Sohn ab, der noch auf den Spielplatz wollte und nachdem dort nicht die richtigen Kinder waren, lotste er mich noch weiter zum nächsten Spielplatz. Er fuhr sehr sicher auf seinem Fahrrad und erkannte, dass den Wackelfliegen auf dem Spielplatz beiden der gleiche Flügel fehlte.

Als wir nach Hause kamen, hörten wir die Tochter schon von draußen. Die schlechte Laune war nicht verflogen. Nach dem essen brauchten wir mehrere Versuche, bis alle im Bett waren. Die Tochter beruhigte sich etwas, als ich ihr Knete zum Spielen gab, der Sohn machte gleich mit. Ich las ihm noch ein Buch von der Heuboden-Bande vor.

Später baute er noch ganz alleine nach Plan ein Lego-Flugzeug zusammen. Die Tochter war noch Ärztin und verarztete Tiere und Puppen, die alle Fieber und Husten hatten. Als die Sonne unterging, gingen auch die Kinder ins Bett. Und jetzt schlafen sie endlich.

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