Absurdes Allgemein Alltag Zu Hause

Zu Hause – Tag 511

Der Sohn und ich schliefen wie immer an solchen freie Tagen länger als Mutter und Tochter. Beim Frühstück trafen wir uns alle. Nach dem Frühstück gingen wir das erste Projekt des Tages an: Die Wohnung putzen. Der Sohn durfte den Boden im Bad putzen, mit einem „Strupfer“, ein Wort, das mir die Mutter beibrachte und das mir bis dato unbekannt war.

Ich wischte nochmal hinterher, um zu verhindern, dass die ausgebreiteten Wassermassen in der Wohnung drunter einen Wasserschaden verursachen, aber der Sohn hatte auf jeden Fall Spaß. Die Tochter weigerte sich hartnäckig, Mittagsschlaf zu machen. Zum Mittagessen kam dann die Patentante zu Besuch. Die Kinder bauten mit ihr einen Bauernhof auf dem Boden. Alle außer mir gingen auf den Spielplatz, ich legte mich wieder hin und holte irgendwelchen Schlaf nach, der noch nachgeholt werden musste und ging danach ins Theater.

Die letzte Vorstellung Theatersport vor der Sommerpause stand an und sie war gut. Ich durfte am Anfang einen Rap mit 24 Reimen rappen, danach spielten wir Rosamunde Pilcher, Kleist, Heimatfilm, ein Crossover aus Operngesang und Iris Folk, Science Fiction, eine Szene mit Schillerzitaten und sangen noch einen Gospel. Es war von allem etwas dabei. Wir sind jetzt gespannt auf den Herbst und was er für uns Bühnenkünstler bereit hält.

Zu Hause waren die Kinder lieb ins Bett gegangen. Die Mutter sagte zum Sohn wie immer vor dem Einschlafen: „Ich habe dich sehr lieb.“ Er sagte: „Das habe ich schon öfters gehört.“

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