Absurdes Allgemein Alltag Zu Hause

Zu Hause – Tag 361

Heute Vormittag durfte ich dabei helfen, einen Gedichte-Abend in Szene zu setzen. Ich erinnerte mich dunkel an meinen ursprünglichen Beruf, während ich Versen von Rilke lauschte. Vorher hatte ich den Sohn in den Kindergarten gebracht. Heute war er freiwillig mit dem Laufrad gefahren.

Mittags schrieb ich selber noch ein Gedicht für die Reimpatrouille und zufällig wurde es eine Rilke-Parodie. Der totale Rilke-Tag sozusagen. Manchmal gibt es schon komische Zufälle. Hoffentlich werden die Zeiten bald wieder beschwingter. Dann kommt vielleicht mal ein Heinz-Erhardt-Tag.

Nachmittags holte ich die Kinder. Die Tochter wurde mir mit den Worten übergeben: „Sie hat sich komplett mit Fingerfarbe angemalt!“ Body-Painting scheint irgendwie ein Trend in der Kita zu sein. Aber immer noch besser als die Creme vor einiger Zeit in den Haaren.

Die Tochter und ich holten den Sohn aus dem Kindergarten. Es dauerte wieder etwas, bis ich ihn anziehen durfte. Dann zählte er zum Abschied die Treppenstufen, an deren Absatz jeweils auch Zahlen zum Lernen angebracht sind. Er kam fehlerfrei bis zum Schluss, also bis sechzehn. Ich war beeindruckt.

Draußen fuhren wir noch zum Spielplatz, wo beide Kinder wild kletterten. Die Tochter aß noch etwas Sand, der Sohn unterhielt sich mit verschiedenen Kindern. Er hat schon iniges gelernt im Kindergarten.

Mit dem einsetzenden Schneefall kamen wir nach Hause. Dort holte die Tochter ihren verpassten Mittagsschlaf nach, der Sohn ruhte sich auch etwas aus. Später hörten wir eine Wald-CD und malten zusammen. Dann kam auch schon die Mutter heim. Ich kochte Risotto. Der Sohn rastete ein bisschen aus, weil er unbedingt Nudeln mit Pesto wollte.

Die Tochter ging baden, der Sohn spielte mit Lego. Es war Schlafenszeit. Ich erzählte noch von Raben, Krabben und Autos und dann war Ruhe.

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