Absurdes Allgemein Alltag Zu Hause

Zu Hause – Tag 335

Heute sollten die Kinder eigentlich zu den Großeltern fahren, aber nachdem der Tochter in der Nacht schlecht wurde und beide Kinder Temperatur hatten, wurde daraus nichts. Wir machten das Beste aus dem Tag. Wir schliefen lange und frühstückten ausgiebig.

Danach gingen wir nach kurzer Pause schon zum Mittagessen über. Also zu dessen Vorbereitung. Zuerst machten Sohn und Mutter den Nachtisch, also Blätterteigtaschen mit Äpfeln und Zimt und Zucker. Der Sohn wollte unbedingt mal wieder backen. Danach gab es selbstgemachte Burger.

Der Sohn hatte schon so oft welche aus Knete gemacht, dass wir ihm auch zeigen wollten, wie sie in echt aussehen. Ich hatte vergessen, Mayonnaise einzukaufen, weswegen wir die auch noch selber machten, was erstaunlich leicht ging mit der Küchenmaschine. Jetzt verstehe ich nicht mehr, warum man sonst Mayonnaise fertig kauft. Ich führte dem Sohn vor, wie man die Burger formt und briet sie dann, Das Essen machte allen Spaß, auch wenn fast niemand einen kompletten richtigen Burger aß, sondern eher dessen Einzelteile.

Nachdem wir noch die Blätterteigtaschen zum Nachtisch gegessen hatten, kann man sagen: Unser Fettvorrat für die nächsten Wochen ist aufgefüllt. So ging der Tag recht schnell dahin. Die Mutter und die Kinder gingen zum Piratenspielplatz. Ich hatte Zeit, das nächste Gedichte-Video für die Reimpatrouille zu drehen. 

Als sie zurück kamen, verkündete der Sohn: „Die Krokusse blühen schon!“Abends mussten wir dann nicht mehr großartig kochen. Ich hatte mir vor dem Essen noch ordentlich den Zeh angehauen. Eine Glastür der Wohnzimmerkommode war von einem Kind aufgeschoben worden und meinem Fuß im Weg, der von der Tür nichts wusste. Der Rest der Familie beobachtete fasziniert, wie ich stöhnend und den Fuß haltend zu Boden ging. Der Sohn ließ sofort alles stehen und liegen und sagte: „Ich geh meinen Arztkoffer holen!“ Aber nichts gebrochen, glaube ich, nur die Würde. Da alle nicht so besonders fit waren, ging es dann auch schnell ins Bett. Schlecht wurde aber niemandem mehr, trotz des reichhaltigen Essens. 

0 Kommentare zu “Zu Hause – Tag 335

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

%%footer%%