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Zu Hause – Tag 261

Heute Nachmittag ein Anruf von der Mutter: „Ähm, also ich glaube, es ist besser, wenn du vorbei kommst…“ Sie war mit den Kindern an der Kreuzung bei uns um die Ecke gestrandet, wo der Sohn einen solchen Wutanfall hatte, dass sie befürchtete, nicht mehr beide Kinder heil nach Hause zu bringen. Als ich erschien, ergab sich folgendes Bild: Der schreiende Sohn wollte zum Bäcker, die Mutter nicht. Die Tochter war müde.

Da der Sohn als wandelndes Verkehrshindernis auf dem Laufrad saß, war man alleine mit den zwei Kindern nicht mobil. Die Situation klärte sich dann soweit, dass wir alle vier zusammen zum Bäcker gingen und dann schnell nach Hause. Beim Bäcker gab es auch nicht viel, außer einem kleinen Schoko-Marienkäfer. Dem Sohn reichte es schon, seinen Willen durchgesetzt zu haben.

Der Tag war davor relativ ruhig. Das Aufstehen war nicht so ein Problem. Ich hielt mein Seminar, wobei der Server der Uni abgestürzt war und kurz danach aussah, als könnte es gar nicht stattfinden, aber die Studierenden hatten schnell einen alternativen Weg gefunden, um das Zoom-Meeting abzuhalten. Da fühlte ich mich ein bisschen alt.

Wir nahmen die Heldenreise durch und ich erklärte sie am Beispiel von Star Wars und Narnia, wobei unser aller Leben gerade ja so ein bisschen einer Heldenreise gleicht. Nur fragt man sich, wann wir die große Prüfung endlich hinter uns haben.

Die Mutter organisierte noch Essen für den Abend und einen etwas größeren Weihnachtsbaum. Wenn wir mit dem auch nicht zufrieden sind, können wir noch einen richtig großen besorgen, dann hätten wir alle Größen in der Wohnung.

Abends kam noch ein bisschen Besuch, was die Tochter wieder sehr freute, die jeden Tag noch ein paar Schritte mehr macht. Jetzt hat sie herausgefunden, dass sie länger stehen bleibt, wenn sie die Arme nach oben streckt, was sehr lustig aussieht.

Der Sohn brauchte etwas länger zum Einschlafen, obwohl er gut Laufrad gefahren war, aber nach einer kleinen Reperatur-Tour durch die Wohnng und zwei Weihnachtsgeschichten ging es dann doch.

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