Zu Hause – Tag 208

Morgens machten die Mutter und der Sohn aus, dass heute die Tochter früh aus der Kita abgeholt wird und der Sohn später.

Und wer kam da Mittags zur Tür herein? Zwei Kinder. So viel zu Absprachen mit knapp Dreijährigen. Zum Glück war noch eine Babysitterin da.

In einem seltsamen Anfall von Produktivität machte ich endlich die Steuer für 2019. Danach ging ich mit dem Sohn Laufrad fahren. Er wollte zuerst partout nicht das Haus verlassen, aber ich ging einfach los und erfolgte widerwillig.

Heute zeigte ich ihm, wo er ab Januar in den Kindergarten gehen darf. Das gefuel ihm, zum Glück. Wir fuhren zum Spielplatz um die Ecke. Er fuhr. Ich lief nebenher und sorgte dafür, dass er die Spur hielt.

Der Spielplatz war komplett leer. War nicht so gutes Wetter. Wir malten mit einem Stock im Sand nach Wünschen des Sohnes: Eine Pfanne, Baumstümpfe und ein Hufeisen.

Und dann wollte ich eigentlich wieder heim, aber der Sohn hatte Gefallen gefunden am Laufrad fahren. Wir fuhren am Fluss entlang zum nächsten Spielplatz. Wir trafen eine Kita-Freundin von ihm mit Vater. Die beiden schaukelten eine Stunde lang.

Ich erfuhr, dass sie auch gerne Filme auf dem Handy guckt. Außerdem verarztete sie die Hand des Sohnes, als er sich weh getan hatte.

Mir froren die Hände ab beim Schaukel anschucken. Wir wollten aufbrechen, aber der Sohn musste noch „Kassurell“ fahren. Nach zwei Runden schnappte ich ihn unter Protest. Ich trottete los, hinter mir ein schreiendes Kind auf einem Laufrad. Nach der Hälfte des Weges musste ich das Laufrad tragen. Immerhin ging der Sohn den Rest des Weges zu Fuß.

Zu Hause hatte die Mama Curry gekocht, das alle Familienmitglieder inklusive Sohn und Tochter hungrig verschlangen. Der Sohn guckte noch Filme, inspiriert von seiner Freundin und nach einer halben Stunde schlief er tatsächlich ein.

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