Zu Hause – Tag 162

Ein typischer Montag nach den Ferien. Wir waren alle verschlafen. Die Tochter schlief gar nicht gut, der Sohn wollte morgens um halb sechs eine Milch und wir Eltern wollten nach dem Aufstehen wieder ins Bett. Nachdem die Mutter übernächtigt zur Arbeit entschwand, durfte ich den Sohn in der Kita abliefern, begleitet von der Tochter. Er ging rein, winkte kurz und war weg. Es kann auch einfach sein.

Die Tochter frühstückte danach alle Nudeln, die wir noch da hatten und ein dreiviertel Glas Getreide-Obst-Brei. Im Anschluss spielte sie wie wild geworden mit einem Luftballon. Und dann zeigte sie mir ihr neues Kunststück: Sie zog sich am heimischen Klettergerüst hoch und stellte sich auf die Hinterläufe. Hochziehen ist der neue Trend.

Danach gingen wir in die Stadt, kauften Windeln und natürlich eine Brezel für das immer hungrige Kind. Sie spielte wieder das Spielchen: In der Hälfte der Strecke musst du mich tragen! Von wegen Kinderwagen!

Ich erledigte mit ihr noch den Einkauf für die Kita, was immer bedeutet, absurde Mengen Früchtetee, Apfelmus und Knäckebrot einzukaufen. Auf dem Rückweg brach die Sintflut los. Völlig durchnässt lieferten wir die Einkäufe ab und nehmen den Sohn mit, der vorher noch sehr engagiert half, den Tee und alles zu verstauen.

Zu Hause entwickelten die Tiere, nein, die Kinder einen Fresstrieb sondergleichen. Ich warf der Tochter einzelne Nudeln zu, während ich dem Sohn Hände voll Tomaten reichte. Irgendwann schrien wir dann noch mal alle, weil das zu so einem Tag einfach dazugehört und dann kam die Mutter.

Es gab Maultaschen, die alle, auch die schon vorher gefütterten Kinder mit Begeisterung aßen. Die Tochter fiel in Tiefschlaf. Der Sohn spielte noch eine Stunde alle Spiele, die er so hat und dann war endlich Schlafenszeit.

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