Zu Hause – Tag 152

Der Sohn sitzt gerade hinter mir im Wohnzimmer auf dem Boden und macht Puzzles. Es ist zehn. War wohl nichts mit Schlafen. Heute morgen sagte er zu seiner Schwester: „Tu das Lego auf den Tisch. Ja, auf den Tisch tun.“ Er merkte recht schnell, dass sie das noch nicht kann. „Die schnappt sich immer Teile von meinem Lego. Des find ich nicht toll.“ sagte er lachend heute Abend.

Wir hatten heute kinderfreien Tag. Nach dem Frühstück oder, um genauer zu sein, noch während des Frühstücks wurden sie abgeholt und durften zu den Großeltern fahren. Meine Frau und ich nutzten den Urlaubstag zum Arbeiten. Sie saß an ihrem Schreibtisch und arbeitete alles ab, was vor dem Urlaub noch liegen geblieben war. Ich machte Großeinkauf, um für den Urlaub gerüstet zu sein.

Kommende Woche sind wir ein bisschen weg. Da wird dann auch diese Serie hier mal eine kurze Pause haben. Ich fuhr mit dem Auto des Schwiegervaters durch die Stadt und betete, dass ich mit dem großen Gefährt nirgendwo anstoße. Es klappte. Ich verbrachte nur auf einem Parkplatz eine halbe Stunde mit Einparken.

Abends trafen wir uns alle auf dem Schwärzlocher Hof. Da war der Sohn noch müde, bevor er jetzt wieder wach wurde. Er hatte beim Essen einen Tobsuchtsanfall. Wir hatten es gewagt seiner Schwester eines seiner Spätzle zu geben. Müßig zu sagen, dass er den Rest der Spätzle auch kaum noch anrührte. Dafür aß er einen Teil meines Essens auf meinem Schoß. Ich ging mit ihm Pfauen, Hasen und Gänse anschauen, dann ging es wieder. Zu den Gänsen sagte er: „Die sind wild, die mag ich heute nicht.“

Wir waren noch auf dem kleinen Spielplatz auf dem Hof. Der Sohn sagte: „Die Schaukel hat Geburtstag!“ Großeltern, Mutter und Tochter gesellten sich auch noch zu uns. Mein Bier hatte ich stehen lassen müssen. Vor dem Abschied schaukelten Tochter und Sohn noch zusammen in der Schaukel. Die Tochter war außer sich vor Freude.

Danach ging es schnell nach Hause, nachdem wir Pfauen, Gänsen, Hasen, Kühen und einem zufällig vorbeikommendem Pferd Gute Nacht gesagt hatten. Und jetzt warte ich hier, wie viele Puzzles es noch braucht, bis der Sohn es im dritten versuch schafft, einzuschlafen.

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