Zu Hause – Tag 143

„Komm, wir bauen einen Zug auf.“ sagte die Erzieherin und weg war der Sohn. Ab in seine Kita-Gruppe ohne irgendein Drama. Das könnten sie doch einfach immer sagen. Wieder daheim übte sich die Tochter im Laut geben: „Wua, wua!“ Das soll, glaube ich „Quak, quak!“ heißen.

Kurze Zeit später packte ich sie in den Kinderwagen und wir gingen los zum Schwärzlocher Hof. Ich musste noch ein paar Filmaufnahmen für die Reimpatrouille machen. Angekommen am Hof war die Tochter eingeschlafen und ich dachte zurück an die Lockdown-Zeit, in der wir manchmal jeden Tag dort waren.

Ich filmte Gänse, Hühner, Kühe, Blumen und Getreide. Die Tochter geriert außer sich vor Freude über die Gänse. Sie wollte gar nicht mehr gehen. Auch die Hühner fand sie Klasse. Nur die Kühe waren ihr zu langweilig. Die geben eben auch keinen Laut, der sich anhört wie „Quak, quak!“

Wieder zu Hause durfte sie weiter trinken üben. Ich zeigte ihr einmal, wie man den Trinkbecher in die Hand nimmt und sie machte es perfekt nach. Er ist ihr nur noch etwas zu schwer. Der Sohn war müde von der Kita und dem anschließenden Spielplatz-Besuch. Mit letzter Kraft baute er noch einen „Fliegenabschleppwagen“.

Wir schafften es noch, die Kinder zu baden. Der Sohn wusch sich die Haare. Bisher war das immer ein großes Drama. Heute war er zu müde dafür.

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