Zu Hause – Tag 136

Der Sohn ging super in die Kita. Nachdem ich neun Puzzles mit ihm gemacht hatte. Außerdem kommt es ihm sehr entgegen, dass die Kita wieder zu ihrem alten Muster zurückgekehrt ist und eine Art Langschläfer-Frühstücksgruppe eingeführt hat.

Während ein Großteil der Kita schon losging zum Ausflug in die Stadt konnte der Sohn ganz gechillt mit den anderen drei Langschläfern frühstücken. Das ist mein Sohn, möchte da mit stolzgeschwellter Brust sagen. Wenn wir als Gesellschaft weiter daran arbeiten, schaffen wir es, dass auch die Schule in ein paar Jahren immer erst um neun anfängt.

Ich hatte also Zeit mit der Tochter, während die Mutter ihren einen freien Tag unter der Woche wie immer für ihr Homeoffice opfern durfte. Selbständige haben so was auch, wenn gerade keine Seuche grassiert. Ich hatte die Tochter auf dem Arm Wir schauten zum Balkonfenster hinaus. Die Bäume wippten im Wind als würden sie winken. Und die Tochter winkte zurück.

Später blieb sie unter einem Stuhl stecken. Die Mutter und ich beobachteten es amüsiert, schon als es sich anbahnte. Aber wir halfen ihr dann auch lachend aus ihrer Sackgasse heraus. Die Tochter aß zum Mittagessen einen wilden Mix aus Brezel, Brot, Früchtebrei und Gemüsebrei. Wobei sie den Brei weniger aß, sondern eher kostete, um nicht zu sagen: Wieder ausspuckte.

Nachmittags durfte ich mit dem Sohn zum Sport, der wohl einen super Tag hatte, aber immer noch etwas schlapp war. Sport machen war heute sekundär. Er interessierte sich für die Ausstattung der Turnhalle. Steckdosen und Gerätesicherungen wurden genauestens untersucht.

Nach einem sehr turbulenten Abendessen gingen die Kinder baden. Die Tochter wegen der Spuren, die das Essen hinterlassen hatte. Der Sohn aus Spaß. Bei den Temperaturen hatten wir in unserem Badezimmer also auch den Gang in die Sauna für heute erledigt. Alle schliefen blitzartig ein.

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