Zu Hause – Tag 112

Passend zu Tag 112 habe ich gerade eine Feuerwehrauto-Geschichte erzählt. Es war das Feuerwehrauto Chrr, das eine Spritze und eine Leite hatte, das war meinem Sohn ganz wichtig. Das Feuerwehrauto Chrr rettete viele Menschen aus einem Hochhaus, indem es seine Leiter ausfuhr, sie hinabklettern ließ und gleichzeitig mit seiner Spritz das Feuer löschte. Als alle ihm dankten, sagte Chrr: „Kein Problem Leute, ich bin ein Feuerwehrauto.“

Die Geschichte fand ich spannend. Der Sohn schlief allerdings innerhalb von fünf Minuten ein. Er hatte auch einen tollen Tag. Durfte in der Innenstadt in Tübingen auf dem Wasserspielplatz spielen. Der Wasserspielplatz besteht aus einem Trampolin, Steinen und Wasser. Ich weiß nicht, wer die seltsame Idee hatte, einen Spielplatz aus Steinen zu bauen. Eine befreundete Mutter brachte es gut auf den Punkt: „Ich glaube, die Kinder haben sich daran gewöhnt. Sie verletzen sich nicht mehr so oft.“

Der Tag begann im gewohnten Rhythmus. Es war also nichts mit ausschlafen. Der Sohn wachte früher auf als die ganze Woche über, wo das für die Kita ganz nützlich gewesen wäre und die Tochter sowieso. Sie kaute zum Frühstück eine Brezel. Der Sohn aß ein Ei.

Nach dem Frühstück durfte der Sohn ein Paket auspacken, was die Tochter zum Anlass nahm, sich heimlich Pappestückchen zu stibitzen. Danach fuhr ich fort, um im Sudhaus zum Jubiläum der Wüsten Welle aufzutreten.

Wir trafen uns später auf besagtem Wasserspielplatz wieder. Ich ging mit dem Sohn noch kurz einkaufen und war zu müde, seinen Forderungen zu widerstehen. Deshalb kauften wir außer Windeln noch zwei Baby-Löffel, ein Pixi- Buch und eine Atemmaske für Kinder.

Die Tochter spielte nach dem Abendessen intensiv mit dem Netz am Balkon. Und dann ging es auch schon ab ins Bett und um die Feuerwehr.

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