Zu Hause – Tag 109

Der Sohn stand normal auf und ging gut in die Kita. Wir konnten ihn davon überzeugen, nur einen kleinen Laster mitzunehmen, anstatt zwei großen. War auch besser so. Als ich ihn abholte, erzählte mir eine Erzieherin, dass alle Kinder beim Abholen einmütig erzählt hätten, das wäre ihr Laster und sie müssten ihn ganz dringend mitnehmen.

Die Tochter bekam Brot zum Frühstück, nachdem ich es gewagt hatte, mit meinem Brot an ihr vorbeizulaufen. Kann ja nicht angehen, dass der Papa ohne Erlaubnis nur für sich ein Brot aufträgt. Später bekam sie auch noch Getreide-Obst-Brei. Den isst sie jetzt schon routiniert. Wenn man sie fragt: „Mehr?“ gibt sie ein bestätigendes Geräusch von sich und fuchtelt in Richtung Gläschen.

Nachmittags spielte sie schön mit der Kinderkehrschaufel. In einer schwäbischen Familie werden die Kinder schon früh mit dem Werkzeug für die Kehrwoche vertraut gemacht.

Der Sohn kam bester Laune aus der Kita zurück. Er war nass. Jemand hatte ihn nass gespritzt. Was er nicht als Angriff verstand, sondern lustig fand. Er erzählte die Geschichte ungefähr so: „Der Junge hat mich nass gespritzt, haha…mich nass gespritzt, haha… und ich hab ‚öh‘ gesagt, hahahaha….’öh‘ hab ich da gesagt…. Und dann bin ich zu der Erzieherin und hab gesagt: Der hat mich nass gespritzt, haha!“

Der Tag war wohl so aufregend, dass er endlich mal wieder ansatzlos einschlief, als er seine zweite Milch intus hatte.

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