Politik und ihre Folgen

Wähler doch nicht zu blöd zum Schreiben

Das Verfassungsgericht hat entschieden: Keine Wahlcomputer mehr! So steht es heute z. B. bei Spiegel Online. In einer Zeit, in der die meisten Menschen nicht mal mehr eine Tastatur bedienen können, weil es bald überall nur noch Touchscreens gibt, wird man nun bei den Wahlen gezwungen, wieder Stift und Papier zu benutzen.

Das ist gut und vernünftig so. Wo bleibt denn der Spaß bei der Wahl, wenn man einfach nur ein Gerät manipulieren muss, um die Mehrheit zu bekommen? Computern muss man ja nichts versprechen. Das sind einfältige Gesellen. Zahlen sind ihnen mehr als Worte, genau genommen nur zwei Zahlen: 1 und 0, wobei man auf die 1 in Bezug auf Politik getrost verzichten kann.

Null, das hört sich so hoffnungsvoll an. Wenn wir irgendwann wieder bei Null rauskämen in diesen Zeiten, wäre das wohl großer Anlass zur Freude. Inzwischen sind ja alle nur noch im Minus. Und die, über die man da abstimmt, verwalten ja nur die Gelder, die die Wirtschaft für sich in Anspruch nimmt.

Vielleicht sollte man nicht den Wahlzettel sondern die Gewählten durch Computer ersetzen. Fragt sich nur, wer die dann manipuliert.

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