Weihnachten in Zeiten der Rezession

Wie Weihnachten feiern angesichts der Finanzkrise?

– Die Tanne im Wald besorgen. Manches Großstadtkind weiß ja gar nicht mehr, dass man Bäume nicht nur auf der Straße kaufen kann.

– Einfach mal das verschenken, was man nicht mehr gebrauchen kann. Gut, viele machen das schon. Interessant wird es, wenn z.B. der kleine Bruder seiner Schwester seine Schwester schenkt.

– Etwas richtig Gutes essen: Stimmt, das machen viele auch jetzt schon, aber man weiß ja nicht, wie es mit dem Essen im restlichen Jahr aussieht.

– Lieder singen und tanzen. Das hält einen in Bewegung und warm. Da verkraftet man auch die fehlende Heizung an der Bushaltestelle, an der man übernachten muss.

– Geschäfte plündern, aber nicht so wie sonst an Weihnachten, sondern ohne zu bezahlen.

– Als Security-Beamter Läden mit einem Flammenwerfer vor Plünderern schützen und sich etwas dazuverdienen und sich mit den Plünderer freuen, die sich in den warmen Flammen etwas aufwärmen können.

– Mal die ganzen Bekannten aus der Schulzeit wiedertreffen und Schulden eintreiben. Gibt ja mit der Zeit ganz schön Zinsen, so ein Pausenbrot.

– Einen richtigen Familienkrach anzetteln. Vielleicht kriegt Papa ja einen Herzinfarkt und man kommt endlich an das Erbe ran.

– Sich betrinken. Wird schwer mit Leitungswasser, aber manche Leute spielen auch ganz überzeugend, von Bananenschalen high zu werden, wenn der entsprechende Gruppenzwang vorherrscht.

– Im Tresorraum der eigenen Bank ein Schwimmbecken einrichten.

– Ganz lange weinen. Das hilft.

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