Onlinedurchsuchung

Das Bundesverfassungsgericht hat heute über die sogenannten Online-Untersuchungen entschieden. Leider kam es dabei zu einer recht restriktiven Regelung, die die Anwendung in der Praxis wohl fast unmöglich machen wird. Das ist sehr sehr schade. Online-Ducrhsuchungen sind toll. Sie dienen jedermann und befördern die Sicherheit von uns allen. Es ist unverzeihlich, dass durch diesen Beschluss die Arbeit des besten Innenministers aller Zeiten, Wolfgang Schäuble, der auch ansonsten ein über die Maßen dufter Typ ischt, zunichte gemacht wurde.

Nun sind natürlich Tür und Tor geöffnet für die schlimmsten Aktivitäten. Hinz und Kunz kann auf seinem Rechner Verbrechen planen, ohne dass irgendjemand etwas davon mitbekommt. Es gibt ja auch so schon genügend Probleme: Gehirne zum Beispiel. Auch diese Datenträger sind ja bisher schon durch ihre natürlich Veranlagung nur auf Umwegen und verschlüsselt einsehbar, was die Arbeit der Sicherheitsbehörden erheblich erschwert. Wir können nur hoffen, dass dem geplanten Telepathen-Gesetz nicht das gleiche Schicksal zuteil wird wie den Onlinedurchsuchungen.

Nebenbei bemerkt sind viele Mitbürger mit dieser Ablehnung um einen großen Spaß betrogen worden. So hätte man manchem wertvolle Tips zur besseren Verwaltung seines Rechners geben können oder ihn sogar für ihn aufräumen und nebenbei hätt eman auch noch wichtige Nachrichten verbessern können. Manche Beziehung geht zu Bruch, weil mancher nicht in der Lage ist, die richtigen Worte zu finden. Der Innenminister hätte gerne dem ein oder anderen ganz still gleich einem Heinzelmännchen geholfen, das ein oder andere billet doux zu verfassen. Daraus wird nun leider nichts werden.

Zwischendurch sei noch spontan angemerkt, dass Leute mit schwäbischem Akzent völlig zu Unrecht des Öfteren karikiert werden, obwohl die Welt ihnen die Segnung des Automobils verdankt. und sehr sehr schöne Werbespots die leider nicht billig waren.

beschließen wir den Eintrag mit folgender Erklärung: Irgendwelche Spinner äußerten den Verdacht, das Urteil würde die Sicherheitsbehörden nicht davon abhalten, Rechner zu durchsuchen, da die Technik nun einmal vorhanden sei. Manche behaupten sogar, sie würden nicht davor zurückschrecken im Namen anderer Autoren Blogeinträge zu schreiben. Das ist natürlich ganz großer Quatsch. Nie im Leben würden die so ausgezeichneten Sicherheitsbehörden, allen voran der Superminister Wolfgang Schäuble darauf kommen, unschuldige Autoren einer Gehirnwäsche zu unterziehen oder irgendwelche Beiträge für sie zu schreiben.

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