Wie man schlechte Laune am besten bekämpft

Es gibt ja so Tage, da wird man von einer Bohrmaschine geweckt, steht mit dem falschen Fuß auf, dessen kleinen Zeh man sich gleich noch irgendwo anhaut und dann ist auch noch der Kaffee alle. Was macht man da? Es ist ja nicht jeder Großindustrieller und kann dann mal ins Büro gehen und mal schnell 10000 Leute entlassen und irgendjemand auf der Straße verhauen ist ja auch unmoralisch oder schlicht unmöglich, wenn man so unsportlich ist wie ich. Man kann ja jetzt nicht den ganzen Tag rumlaufen und mit der ganzen Welt beleidigt sein und dann zur Frau an der Supermarktkasse: „Ja, ja schon gut!“ sagen, wenn sie einem noch einen schönen Tag wünscht, oder in der Kneipe abends dauernd die Getränke zurückgehen lassen und behaupten, man hätte was anderes bestellt. Da bleibt dann nur noch eine übrig, mit der man so richtig beleidigt sein kann: Mit der schlechten Laune selber. Wenn die dann unter ihrem schwarzen Mäntelchen hervorflüstert: „Mann, was fürn Scheißwetter!“ blafft man nur zurück: „Ach du hast doch keine Ahnung wie schlechtes Wetter aussieht! Frühstück erst mal n paar Meterologen und sprechen wir uns wieder, du ungebildete Dampfnudel!“ So geht das dann ein paar mal hin und her, bis man sich , weil man dauernd Selbstgespräche führt, so albern vorkommt, dass man auch gleich wieder norml sein kann und dem nächstebesten Schlechtgelaunten eine Sahnetorte ins Gesicht klatschen.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

w

Verbinde mit %s