Harry Kienzler

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Das Buch!

Oktober 27, 2009 · Kommentar schreiben

Unbenannt

Am 29.10.2009 erscheint mein Buch „Ich liebe meine Angst“ beim Lektora Verlag!
Es versammelt die besten Slam-Texte und Kurzgeschichten aus den letzten Jahren.
Ich freue mich zu sehr, um jetzt noch mehr darüber zu erzählen.
Lest es einfach!

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Saisonbeginn

September 6, 2009 · Kommentar schreiben

Die Sommerpause ist endlich vorbei! Nach gelungener Premiere meines neuen Textes „Meine inneren Stimmen“ gestern beim Slam in Ludwigsburg geht es heute nach Bochum zum Slam von Sebastian 23, der angekündigt hat, diesmal auf jegliches Regelwerk zu verzichten. Das bringt mich in die Bredouille, ich hatte nie vor beim Slam irgendeine Regel zu übertreten. Jetzt überlege ich, was ich Revolutionäres machen könnte. Singen? Mir einen albernen Hut aufsetzen? Einschlafen?

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Weihnachten in Zeiten der Rezession

Dezember 11, 2008 · Kommentar schreiben

Wie Weihnachten feiern angesichts der Finanzkrise?

- Die Tanne im Wald besorgen. Manches Großstadtkind weiß ja gar nicht mehr, dass man Bäume nicht nur auf der Straße kaufen kann.

- Einfach mal das verschenken, was man nicht mehr gebrauchen kann. Gut, viele machen das schon. Interessant wird es, wenn z.B. der kleine Bruder seiner Schwester seine Schwester schenkt.

- Etwas richtig Gutes essen: Stimmt, das machen viele auch jetzt schon, aber man weiß ja nicht, wie es mit dem Essen im restlichen Jahr aussieht.

- Lieder singen und tanzen. Das hält einen in Bewegung und warm. Da verkraftet man auch die fehlende Heizung an der Bushaltestelle, an der man übernachten muss.

- Geschäfte plündern, aber nicht so wie sonst an Weihnachten, sondern ohne zu bezahlen.

- Als Security-Beamter Läden mit einem Flammenwerfer vor Plünderern schützen und sich etwas dazuverdienen und sich mit den Plünderer freuen, die sich in den warmen Flammen etwas aufwärmen können.

- Mal die ganzen Bekannten aus der Schulzeit wiedertreffen und Schulden eintreiben. Gibt ja mit der Zeit ganz schön Zinsen, so ein Pausenbrot.

- Einen richtigen Familienkrach anzetteln. Vielleicht kriegt Papa ja einen Herzinfarkt und man kommt endlich an das Erbe ran.

- Sich betrinken. Wird schwer mit Leitungswasser, aber manche Leute spielen auch ganz überzeugend, von Bananenschalen high zu werden, wenn der entsprechende Gruppenzwang vorherrscht.

- Im Tresorraum der eigenen Bank ein Schwimmbecken einrichten.

- Ganz lange weinen. Das hilft.

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Touristen im Weltraum

Juli 29, 2008 · Kommentar schreiben

Gerade auf Spiegel Online gelesen: Bald können Touristen dank des Engagements der Firma Virgin ins Weltall fliegen. Nicht schlecht. Ob Virgin so der Krise der Plattenfirmen begegnen will. Für die breite Masse dürften die Reisen noch zu teuer sein.

Es gibt sicher auch einige unter uns, die jetzt sagen: „Pff mit so nem langweiligen Raumschiff ins Weltall fliegen, das kann ja jeder, ich bin von Aliens entführt worden! Und zwar schon zehn Mal! Schau dir mal diese Wundmale auf meiner Brust an, das kommt alles von den Versuchen. Ja, ich weiß, das man die Brustwarzen nennt, aber ich hatte vorher gar keine! Und jetzt seit diesen Versuchen: Zack! Das ist der Beweis! Weißt du, wenn du deine Hände richtig über dem Wasser bewegst, kannst du nen Feuerball losschicken, der zehn Leute umhaut wie die alten Schamanen!….“

Es gibt aber auch Menschen wie mich, die noch nie von Aliens entführt worden sind, auch wenn ich vielleicht manchmal den Eindruck mache. Wir pfeifen anerkennend durch die Zähne und sagen: Wow! Ins Weltall fliegen! Einfach so!

Nur der Neid lässt mich dann schnell ein Szenario entwickeln, das die Reise nicht ganz so verlockend erscheinen lässt. (mehr…)

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Ewige Talente

Juni 10, 2008 · Kommentar schreiben

Spanien führt gerade 2:0 gegen Russland. Portugal hat schon ein tolles Spiel hingelegt. Wahrscheinlich wird man diese Mannschaften auch bei dieser EM wieder zu den Favoriten zählen. Wie immer und wie immer wird es vielleicht für mehr nicht reichen, weil es ewige Talente sind.

Sie spielen schönen Fußball. Keine Frage. Aber ein dunkles Gesetz lässt sie immer wieder im entscheidenden Moment scheitern. Da möchte man seine ganze Häme ausschütten über hochnäsige Schönwetterspieler, die des Pragmatismus nicht fähig sind und lieber noch zwei Tricks mehr machen, als direkt zum Tor zu gehen.

Diese Luftikusse! Diese Schwelger!

Sie sind meine Helden.

Ich bin genau wie sie.

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